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Jeder Kirchenraum ist auch ein Lichtraum, eine Bühne für Lichtregie. Das spiegelt sich auch in vielen Orgelwerken wieder, die eine subtile Licht- und Schattendramaturgie kennen. Schon Johann Sebastian Bachs Fantasie in g-Moll ist in dieser Hinsicht sehr kontrastreich angelegt, in Verbindung mit einer zukunftsweisenden Harmonik. Die Werke der Romantiker vertrauen vollends auf den Wechsel von Hell und Dunkel, und noch im ›Canto di Forza‹ des lettischen Komponisten Peteris Vasks spielen solche Wirkungen eine große Rolle. Auf Einladung der Dresdner Philharmonie Franz Liszt ›Orpheus‹ Sinfonische Dichtung (1854) Arrangement für Orgel Johann Sebastian Bach Fantasie und Fuge g-Moll (1720) Gustav Merkel Variationen über ein Thema aus Beethovens Klaviersonate op. 109 (1868) Peteris Vasks ›Canto di Forza‹ (2006) Max Reger Choralfantasie und Fuge über ›Wachet auf, ruft uns die Stimme‹ (1900) Christian Schmitt | Orgel Veranstaltungsort: Konzertsaal im Kulturpalast Dresden Schlossstraße 2 01067 DRESDEN

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Event veröffentlicht am 15.09.2020

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